Orchester bei einem Konzert mit Dirigent auf der Bühne, vor großem Publikum in einem Konzertsaal.

7. Kammerkonzert der Münchner Philharmoniker

Sonntag, 25.04.2027  | 11:00 Uhr

Veranstalter: Münchner Philharmoniker

Infos

»Ordnung — Ironie — Gegenwart«

Oboe: Andrey Godik
Klarinette: László Kuti
Violine: Yusi Chen
Viola: Gueli Kim
Kontrabass: Shengni Guo

  • Johann Baptist Vanhal
    Divertimento für Violine, Viola und Kontrabass G-Dur

  • Sergej Prokofjew
    Quintett für Oboe, Klarinette, Violine, Viola und Kontrabass g-Moll op. 39

  • Dave Anderson
    Quintett für Oboe, Klarinette, Violine, Viola und Kontrabass

Der böhmische Komponist Johann Baptist Vanhal war zu Lebzeiten eine feste Größe im Musikleben Wiens: ein gefragter Lehrer und ein von Haydn, Mozart und Beethoven hochgeschätzter Kollege. Dem Stil der italienischen Oper nacheifernd, tritt in seinem Divertimento für Violine, Viola und Kontrabass G-Dur die Geige als glänzende Primadonna auf. Ein Zeitsprung führt ins Jahr 1924, als Paris das Mekka der künstlerischen Moderne war. Zwischen Jazzclub und Avantgarde entstand Sergej Prokofjews Quintett op. 39. Ursprünglich als Musik zu einem Zirkusballett mit dem Titel »Trapez« gedacht, erwies sich die harmonisch und rhythmisch raffinierte, mit ironischen Spitzen gespickte Musik als zu anspruchsvoll für die Tänzer. Prokofjew reagierte pragmatisch und machte daraus ein Kammermusikwerk von scharfem Witz. Dave Andersons Quintett ist dazu eine spannende Ergänzung aus der Gegenwart. Der Solo-Bassist des Louisiana Philharmonic Orchestra knüpft bewusst an Prokofjews ungewöhnliche Besetzung an und verbindet seinen klassischen Hintergrund mit seiner großen Leidenschaft für den Jazz.

Quelle: Veranstalter, offizielle Event-Websites und eigene Recherchen. Redaktionelle Bearbeitung vorbehalten. Änderungen und Irrtümer möglich.

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Münchner Künstlerhaus, Festsaal

Lenbachplatz 8
80333 München

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