Orchester bei einem Konzert mit Dirigent auf der Bühne, vor großem Publikum in einem Konzertsaal.

2. Kammerkonzert der Münchner Philharmoniker

Sonntag, 11.10.2026  | 11:00 Uhr

Veranstalter: Münchner Philharmoniker

Infos

»Motus animi continuus«

Flöte: Michael Martin Kofler
Oboe: Marie-Luise Modersohn
Fagott: Raffaele Giannotti
Kontrabass: Alexander Preuß
Cembalo: Hansjörg Albrecht

  • Johann Sebastian Bach
    Triosonate Es-Dur BWV 525

  • Johann Friedrich Fasch
    Triosonate g-Moll FWV N:g1

  • Antonio Vivaldi
    Triosonate g-Moll RV 103

  • Johann Sebastian Bach
    Triosonate d-Moll BWV 527

  • Georg Friedrich Händel
    Triosonate g-Moll HWV 390b

  • Georg Philipp Telemann
    Triosonate c-Moll TWV 42:c2

  • Johann Sebastian Bach
    Triosonate G-Dur BWV 1039

Die Triosonate ist so etwas wie der heimliche Star der barocken Kammermusik. Dabei verrät die Gattungsbezeichnung weniger über die Zahl der Mitwirkenden als über das musikalische Prinzip, den dreistimmigen Satz: Zwei Oberstimmen liefern sich einen lebhaften Dialog, darunter sorgt der Generalbass für Fundament und Drive. Die typische Abfolge von langsamen und schnellen Sätzen, oft mit tänzerischem Einschlag, verleiht der Musik zugleich Form und Energie. Sowohl musikbegeisterten Amateuren in adeligen oder bürgerlichen Salons als auch brillanten Virtuosen bot die Triosonate reichlich Entfaltungsmöglichkeiten — zahlreiche frühe Drucke und Neuauflagen belegen ihre Beliebtheit. Ganz im Sinne des »motus animi continuus«, der beständigen Bewegung des Geistes, ist sie alles andere als ein trockenes Lehrstück, sondern vielmehr ein fantasievolles, lebendiges Experimentierfeld.

Quelle: Veranstalter, offizielle Event-Websites und eigene Recherchen. Redaktionelle Bearbeitung vorbehalten. Änderungen und Irrtümer möglich.

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Münchner Künstlerhaus, Festsaal

Lenbachplatz 8
80333 München

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