Andres Orozco in dunkler Kleidung, mit gefalteten Händen vor rotem Hintergrund.

OROZCO-ESTRADA / PUSKARZ THOMAS / PETER / VOLLE / MUNKTELL, STRAUSS, MENDELSSOHN BARTHOLDY / 7. Abo C

Freitag, 14.05.2027  | 19:30 Uhr

Veranstalter: Münchner Philharmoniker

Infos

Dirigent: Andrés Orozco-Estrada
Mezzosopran: Xenia Puskarz Thomas
Tenor: Mauro Peter
Bass: Michael Volle
Einstudierung: Andreas Herrmann
Philharmonischer Chor München

  • Helena Munktell
    »Valborgsmessoeld« (Walpurgisfeuer), symphonische Dichtung op. 24

  • Richard Strauss
    »Macbeth« op. 23

  • Felix Mendelssohn Bartholdy
    »Die erste Walpurgisnacht«, Ballade für Soli, Chor und Orchester op. 60

»Kommt mit Zacken und mit Gabeln«, heißt es in Goethes dramatischer Ballade »Erste Walpurgisnacht«, um den »dumpfen Pfaffenchristen« einen gehörigen Schrecken einzujagen. Für solchen Hexenspuk hatte der junge Felix Mendelssohn Bartholdy ein besonderes Faible. Aus Goethes Vorlage schuf er mit wilden Tänzen und archaisch-bedrohlichen Beschwörungsformeln ein furioses Tongemälde. Auch Shakespeares »Macbeth« nimmt seinen unheilvollen Ausgang im Bann des Hexenzaubers. Richard Strauss formte aus dem Drama seine erste Tondichtung, ein düster zugespitztes Psychogramm, das mit packenden Klangbildern den späteren Opernkomponisten vorwegnimmt. Einen leuchtenden Kontrapunkt setzt die 1852 geborene schwedische Komponistin Helena Munktell. In ihrer symphonischen Dichtung »Valborgsmessoeld« verwandelt sich die Walpurgisnacht in ein stimmungsvolles Gemälde – ein farbenprächtiger Auftakt zu diesem Programm und die Wiederentdeckung einer außergewöhnlichen Komponistin.

Quelle: Veranstalter, offizielle Event-Websites und eigene Recherchen. Redaktionelle Bearbeitung vorbehalten. Änderungen und Irrtümer möglich.

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