Krzysztof Urbanski, im schwarzen Anzug, mit erhobenem Taktstock und offener Hand in einer dirigierenden Bewegung vor warm beleuchtetem Hintergrund.

URBANSKI / LOZAKOVICH / SCHOSTAKOWITSCH, SIBELIUS, TSCHAIKOWSKY / 5. Abo A

Mittwoch, 20.01.2027  | 19:30 Uhr

Veranstalter: Münchner Philharmoniker

Infos

Dirigent: Krzysztof Urbański
Violine: Daniel Lozakovich

  • Dmitrij Schostakowitsch
    Scherzo für Orchester fis-Moll op. 1

  • Jean Sibelius
    Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47

  • Peter I. Tschaikowsky
    Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 »Pathétique«

Wenn die Solo-Violine zerbrechlich und einsam über schimmernden Streichern anhebt, öffnet sich eine Klanglandschaft von eisiger Schönheit: Jean Sibelius fängt in seinem Violinkonzert die Weite und Stille des finnischen Nordens ein — eine Atmosphäre, die dem jungen schwedischen Geiger Daniel Lozakovich bestens vertraut ist. Im Finalsatz schlägt die Musik plötzlich um: Ein wilder Tanz, einst spöttisch als »Polonaise für Eisbären« bezeichnet, reißt Solo-Violine und Orchester in einen virtuosen Strudel. »Pathétique«, der Beiname von Peter I. Tschaikowskys letzter Symphonie, steht für ergreifende Emotionen und ungehemmte Leidenschaft. Das passt nicht ganz zum triumphalen Marsch des dritten Satzes, der gern vorzeitigen Applaus auslöst, umso besser aber zum langsamen Schlusssatz, einem resignativen »Adagio lamentoso«. Leise, erschöpft und schonungslos ehrlich verstummt hier das symphonische Schaffen des großen russischen Meisters. 

Quelle: Veranstalter, offizielle Event-Websites und eigene Recherchen. Redaktionelle Bearbeitung vorbehalten. Änderungen und Irrtümer möglich.

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